Manchmal verlieren wir im Alltag die Verbindung zu uns selbst. Wir funktionieren, planen, reagieren, aber spüren kaum noch, was uns eigentlich guttut. So ging es auch mir, bevor ich begann, Yoga zu unterrichten und mich mit Entspannung und Stressbewältigung zu beschäftigen.
Mit der Zeit habe ich erkannt, dass es nicht nur darum geht, zur Ruhe zu kommen, sondern auch darum, zu verstehen, wie Körper, Geist und meine eigene innere Haltung zusammenwirken. Genau hier setzt meine Methode „Richtung Ich“ an, denn sie verbindet Yoga, Achtsamkeit und Entspannungsmethoden, um den eigenen inneren Kompass wiederzufinden und ihm zu vertrauen.
Richtung Ich – Kurz erklärt
Ganzheitlicher Ansatz aus Yoga, Achtsamkeit und Entspannungsmethoden.
Ziel ist es, Körper und Geist in Verbindung zu bringen und den eigenen inneren Kompass zu aktivieren.
Schwerpunkte liegen auf Selbstwahrnehmung, Wertearbeit und bewusster Lebensgestaltung.
Anwendung in Kursen, Seminaren und Retreats für mehr innere Balance und Orientierung.
Was ist „Richtung Ich“?
„Richtung Ich“ ist der Weg, in meinen Kursen und Programmen meine Teilnehmer*innen zu mehr Bewusstsein, Selbstwahrnehmung und innerer Balance zu führen. Er vereint Elemente aus Yoga, Achtsamkeit und einfachen Entspannungsmethoden, die ich in meiner Ausbildung zur Entspannungspädagogin gelernt habe, um wieder in Kontakt mit dem eigenen Körper und Geist zu kommen.
Wie moderne Wissenschaft und Yoga sich ergänzen
In meinen Ausbildungen habe ich gemerkt, dass sich die Dinge nicht losgelöst voneinander betrachten lassen, sondern dass wissenschaftliche Erkenntnisse aus der Moderne sich häufig mit alten Lehren des Yoga decken. Schon damals haben sich Menschen mit dem Thema „Wer bin ich?“ oder „Was ist mein Lebenssinn?“ auseinandergesetzt. Wir haben in der heutigen modernen Zeit den Zugang zu unserem Inneren verloren, und dies äußert sich häufig in typischen Symptomen für Stress und Erschöpfung. Alles ist zu viel, zu laut und zu hektisch, und wir fühlen uns abgekoppelt von uns selbst. Hier setzt meine Methode an, um wieder ins Spüren, Fühlen und Wahrnehmen zu kommen. Nicht nur im Körper, sondern auch im Geist.
Warum deine Werte der Schlüssel zu innerer Balance sind
Im Mittelpunkt steht die Erkenntnis, dass echte Veränderung erst dann entsteht, wenn wir uns bewusst werden, nach welchen Werten wir leben und was unsere Sichtweisen geprägt hat. Die Brille, mit der wir durchs Leben gehen, beeinflusst unsere Taten, Entscheidungen, und wenn wir uns ihrer nicht bewusst werden, leben wir auf Autopilot. Durch Selbstreflexion und die Auseinandersetzung mit den eigenen Stressauslösern und -reaktionen kommen meine Teilnehmer*innen ihren Werten, nach denen sie eigentlich ihr Leben ausrichten möchten, immer näher. Das ist der erste wichtige Schritt hin zu ihrem inneren Kompass und „Richtung Ich“.
Fester Bestandteil sind neben Yogaübungen und Atemarbeit auch Reflexionsfragen und klassische Übungen aus der Entspannungspädagogik wie autogenes Training oder progressive Muskelentspannung. Natürlich besteht auch immer die Möglichkeit, sich zurückzuziehen, in Stille zu reflektieren und die eigenen Gedanken an die Oberfläche kommen zu lassen. Hier kann Journaling eine wunderbare Methode sein, um Gedanken und Gefühle zu benennen und niederzuschreiben.
Der innere Kompass als Symbol für Selbstverbundenheit
Mit der Zeit spüren die Teilnehmer*innen, dass sich ihr Blick auf Stress, Leistung und sich selbst verändert, und reagieren bewusster auf Auslöser von außen. Sie lernen, Entscheidungen im Einklang mit ihren Werten zu treffen und Stresssymptome einzuordnen.
Diese Methode ist kein starres Konzept, sondern eine Möglichkeit, den eigenen inneren Kompass zu finden, auszurichten und mutig der angezeigten Richtung zu folgen. Der Kompass steht für mich sinnbildlich dafür, den Kontakt zu sich selbst wieder aufzunehmen und zu spüren, was sich stimmig anfühlt, und selbstbewusst danach zu handeln.

Was „Richtung Ich“ von anderen Ansätzen unterscheidet
„Richtung Ich“ ist kein alternativer Yoga-Stil, sondern ein ganzheitlicher Ansatz, der mit Körper, Geist und innerer Haltung arbeitet. Yoga ist dabei nur eines der Werkzeuge, die ich nutze. Ebenso wichtig sind Achtsamkeit, Reflexion und das Verständnis für körperliche und psychische Zusammenhänge, die uns beeinflussen.
Ich vermittle diese Themenfelder in meinen Seminaren und Retreats so, dass sie alltagstauglich und nachvollziehbar werden und jeder meiner Teilnehmer*innen einen Zugang findet. Dabei dürfen neben spirituellen Elementen auch wissenschaftliche Studien und Anatomie ihren Platz haben, und sich zu einem ganzheitlichen Bild ergänzen. In den Seminaren und Kursen lasse ich so einen Raum entstehen, in dem Wissen, Selbsterfahrung und die Auseinandersetzung mit den eigenen Werten und Vorstellungen miteinander kombiniert werden.
Warum ich diese Methode entwickelt habe
Meine Methode hat sich nicht wirklich entwickelt, sondern ist eher in den letzten Jahren meiner Selbstständigkeit mit mir gewachsen. Durch Selbsterfahrung, Teilnahme an Weiterbildungen, Austausch mit Kolleg*innen und ständige Reflexion habe ich selbst den Weg „Richtung Ich“ eingeschlagen.
Ich wollte mein Wissen über Stressmechanismen und die körperliche Erfahrung auf der Yogamatte für möglichst viele andere Menschen erlebbar machen und eine Verbindung zwischen den beiden Welten schaffen. Anstatt in den Seminaren und Kursen Ruhe und Entspannung zu unterrichten, gehe ich ein Stück tiefer und gebe den Teilnehmer*innen Hilfsmittel zur Orientierung an die Hand und zeige ihnen ihren inneren Kompass, der sie sicher durch den Alltag führt.
„Richtung Ich“ ist mein Weg, dass Menschen sich wieder spüren, hinhören, sich vertrauen und ihren inneren Kompass nutzen, um nicht nur beim Yoga, sondern in ihrem Leben ihre Mitte zu finden.
Für wen „Richtung Ich“ gedacht ist
Mit dieser Methode möchte ich Menschen unterstützen, die sich wieder eine Verbindung zu ihrem Inneren wünschen und das Gefühl haben, sich selbst im Alltag zu verlieren. Sie funktionieren auf der Arbeit, in der Partnerschaft und als Teil der Familie, aber sie spüren, dass etwas Essenzielles fehlt.
Ich möchte diejenigen, die den Mut haben, still zu werden, hinzuschauen und Neues auszuprobieren, einladen, meine Methode und mich kennenzulernen. In den Kursen und Seminaren ermögliche ich ihnen, im eigenen Tempo zu wachsen, sich zu öffnen, ohne Angst vor Vergleichen, sondern auf Augenhöhe.
Das Ziel von „Richtung Ich“
Mein Ziel ist es, dass die Teilnehmer*innen ihren persönlichen inneren Kompass entdecken und ihr Leben nachhaltig danach ausrichten, sodass sich Stück für Stück ihr Leben ins Positive verändert. Sie lernen ihren Körper neu kennen und können ihre Gedanken und Gefühle benennen. „Richtung Ich“ stärkt dabei das Vertrauen in die eigene Wahrnehmung, im Körper wie auch im Geist, und hilft auf dieser Basis, passende Entscheidungen zu treffen. So entsteht Gelassenheit und Zufriedenheit im Leben, jedoch ohne stillzustehen, denn der Kompass zeigt den Weg zu neuen, ungeahnten Ufern.

Wie du mit mir „Richtung Ich“ erleben kannst
„Richtung Ich“ kannst du in meinen Seminaren bei BIEK über Bildungsurlaub und meinen Retreats erleben. In jedem dieser Formate verbinde ich die körperliche Praxis aus dem Yoga mit Elementen der Achtsamkeit, Meditation und Selbsterfahrung, die dich Stück für Stück auf deinem Weg begleiten. Ich nehme mir in diesen Angeboten bewusst Zeit für Wissensvermittlung und gemeinsamen Austausch und gebe dir Raum zur Reflexion, damit du ganz in deinem Tempo bei dir ankommen darfst.
Wenn du spürst, dass du dich selbst im hektischen Alltag verloren hast, dann ist „Richtung Ich“ vielleicht genau der richtige Startpunkt, um wieder in Verbindung mit dir selbst zu kommen.
Abschluss – Der Weg geht weiter
Ich sehe „Richtung Ich“ nicht als abgeschlossenes Konzept, sondern als eine Reise bzw. einen Weg, der niemals endet. Denn mit jeder Yogastunde, jeder Weiterbildung und jedem Seminar, das ich als Dozentin halten darf, entdecke ich an mir immer wieder neue Facetten, die mich faszinieren und denen ich auf den Grund gehen möchte.
Wir sind Wesen, die ständiger Veränderung unterliegen, denn auch die Natur um uns herum verändert sich. Also dürfen wir immer wieder neugierig in uns selbst hineinblicken und wunderbare Entwicklungen und Ideen sichtbar machen.



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